Bauwerksprüfungen


Warum Bauwerksprüfungen?


Das
Straßengesetz für Baden-Württemberg gilt für öffentliche Straßen - zu den Straßenanlagen gehören u.a. auch Stützmauern, Durchlässe und Brücken.
§ 9 regelt die Straßenbaulast: alle mit Bau und Unterhaltung der Straßen zusammenhängenden Aufgaben.
Die Träger der Straßenbaulast haben nach ihrer Leistungsfähigkeit die Straßen in einem den allgemein anerkannten Regeln des Straßenbaues entsprechenden Zustand zu bauen, zu unterhalten, zu erweitern und sonst zu verbessern.
Beim Thema Brückenprüfungen treffen sich Straßenbaulast und Verkehrssicherungspflicht - im Schadensfall treten
Verantwortung und Verpflichtung des Baulastträgers zu Tage:






Nach DIN 1076 müssen alle Ingenieurbauwerke im Zuge von Straßen und Wegen - also auch und vor allem Brücken -
jedes sechste Jahr einer Hauptprüfung durch einen sachkundigen Ingenieur unterzogen werden. Drei Jahre nach jeder Hauptprüfung genügt eine sogenannte "einfache" Prüfung.

Eine Brückenhauptprüfung liefert Erkenntnisse über den
baulichen Zustand und somit der Stand- und Verkehrssicherheit und der Dauerhaftigkeit des Bauwerkes. Außerdem erschließt sich, ob Maßnahmen erforderlich sind, und falls ja, in welchem Umfang.
Unter Berücksichtigung des Schadensfortschritts kann der optimale Investitionszeitpunkt und ein Bauprogramm in Form eines Mehrjahresplans festgelegt werden.
Bei unvollständigen Bestandsunterlagen (Statik, Pläne, Bauwerksbücher) werden diese im Rahmen einer Hauptprüfung erstellt und vervollständigt.

Detaillierte Ausführungen zur Thematik können Sie dem von Hermann Rothenhöfer verfassten Aufsatz
"Überwachung und Prüfung von Ingenieurbauwerken im Zuge von Straßen und Wegen" als pdf-download entnehmen.

Sachschäden
Personenschäden
pdf
Straßengesetz
Schadensersatzpflicht liegt beim Eigentümer
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Strafgesetz
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trifft den "Anlagenverantwortlichen", z.B. im kommunalen Bereich den Bürgermeister und/oder Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung